Unsere Chronik

04.10.1908: 7 Fortbildungsschüler gründen unter der Leitung ihres Lehrers Hentschke den FC Union.

 

1910: FV Teutonia geht aus den Vereinen Germania, Nordstern und FC Altstadt hervor.

 

1912: Der FC Union steigt in die erste Klasse auf; man spielt nun wie der FV Teutonia u.a. mit Holstein Kiel, dem damaligen Deutschen Meister, in derselben Liga.

 

1914: Der Erste Weltkrieg bricht aus und viele Spieler werden eingezogen. Die meisten Kieler Vereine bekommen Aufstellungsprobleme und beim FV Teutonia kommt der Spielbetrieb zum Erliegen – durch die Aufnahme der verbliebenen Spieler des FV Teutonia kann der FC Union aber während des gesamten Krieges den Spielbetrieb aufrecht erhalten.

 

1918: Mit Beendigung des Krieges kehren viele Spieler zu ihren Vereinen zurück, der FC Union und der FV Teutonia müssen die Saison in der untersten Klasse neu beginnen.

 

03.07.1919: Die Mitglieder des FC Union und der FV Teutonia vereinigen ihre Clubs unter dem heutigen Namen VfB Union-Teutonia von 1908.

 

1919: Gründung der Jugendabteilung

 

1921-1932: Union-Teutonia kann sich in der gesamten Zeit in der höchsten Liga Schleswig-Holsteins halten, mehrere Male landet man auf dem undankbaren 2ten Platz.

 

1933: Union-Teutonia wird durch ein Verbot von Arbeiterturnvereinen zum Großverein mit unterschiedlichen Sparten; es gibt neben dem Fußball u.a. jetzt Turnen, Handball und Tischtennis als weitere Sportarten. Die erste Fußballmannschaft kann außerdem den Staffelsieg erringen und (leider ohne Erfolg) um den Aufstieg in die neugegründete Norddeutsche Gauliga mitspielen.

 

1939-1945: Der Zweite Weltkrieg fordert das Leben von 85 UT-Mitgliedern, der Professor-Peters-Platz gleicht aufgrund mehrerer Bombeneinschläge einer Mondkraterlandschaft und das Vereinslokal „Holstenbräu„ am Knooper Weg wird ebenfalls Opfer der Bombenangriffe. Trotz all dieser Schicksalsschläge und Widrigkeiten kann der Verein den Fußballbetrieb aufrecht erhalten, u.a. durch eine zwischenzeitliche Kreisspielgemeinschaft mit dem Gauligaverein FC Kilia.

 

1945: Die Kieler Sportvereine werden zunächst von der britischen Besatzungsmacht nicht anerkannt. Erst nach längeren Verhandlungen erhalten die Vereine die Erlaubnis zur Neugründung und UT wählt am 13.10.1945 einen neuen Vorstand unter dem 1.Vorsitzenden Heinrich Panitzki. Da der Professor-Peters-Platz von den Engländern zum Flüchtlingslager umfunktioniert wird, finden die Heimspiele vorerst auf dem Nordmarksportfeld statt. Die Handball- und Tischtennissparten lösen sich nach der Neugründung des FT Adler wieder auf, UT ist wieder einer reiner Fußballverein.

 

1950: Die erste Mannschaft steigt in die Bezirksklasse auf und kann sich in den Folgejahren als eine der Spitzenmannschaften des Bezirks 1 etablieren.

 

1953/1954: Es gelingt der Aufstieg in die höchste Amateurliga Schleswig-Holsteins, die Landesliga, allerdings muß sich UT ein Jahr später wieder aus der Liga verabschieden.

 

1958/1959: Die UT-Ligamannschaft steigt erneut in die Amateurliga (ehemals Landesliga) Schleswig-Holstein auf, hält sich 2 Jahre, um dann in der Saison 60/61 erneut abzusteigen.

Am 1.August 1959 stellt die Stadt Kiel den Vereinen Union-Teutonia Kiel, FT Adler und dem KMTV den Professor-Peters-Platz zur Verfügung, die Heimspiele der UT Ligamannschaft finden ab sofort (und bis zum heutigen Tage) auf dem zentralgelegenden Platz am Westring statt.

 

1961/1962: Unsere Ligamannschaft spielt fortan in der 2ten Amateurliga Ost in der Fördestaffel.

 

1962/1963: UT gewinnt die Meisterschaft der Fördestaffel, in den Aufstiegsspielen für die 1.Amateurliga setzt sich aber der Zweitplatzierte SC Comet durch.

1967/1968: Zum 60jährigen Jubiläum des Vereins gelingt der Aufstieg in die neu gegründete Verbandsliga Nord. Die Mannschaft spielt in der Saison 1968/1969 und von 1970 bis 1975 in der Verbandsliga, dann erfolgt leider der Abstieg in die Bezirksliga Ost.

 

1976: Unser Vereinsheim am Prof.-Peters-Platz wird eingeweiht.

 

1976-1988: Unsere 1. Mannschaft spielt durchgehend in der Bezirksliga Ost, anfänglich häufig gegen den Abstieg, mehrere Jahre endet die Saison im Mittelfeld und 1980/1981 kämpft man eine zeitlang sogar mit Kilia um die Meisterschaft (und wird am Ende Zweiter). Vor der Saison 1987/1988 muß der Verein den Weggang des nahezu kompletten Ligakaders verkraften und eine neuformierte und unerfahrene Mannschaft steigt am Ende abgeschlagen als Tabellenschlußlicht in die Bezirksklasse ab.

1984: Ein Damenmannschaft aus den Reihen der Universitätsmannschaft Kiel schließt sich dem Verein an und startet in der Saison 84/85 in der Bezirksklasse. Gleich im ersten Jahr gelingt der Aufstieg in die Bezirksliga und ein Jahr später wird unter dem Trainer (und UT-Legende) Manner Greif sogar der Durchmarsch in die Frauenverbandsliga erreicht.

 

1986-1999: Die Damenmannschaft unter der Trainerin Sabine Mammitzsch spielt in der Frauenverbandsliga und erreicht mehrmals die Vizemeisterschaft (91/92, 94/95, 95/96).

 

1988/1989: Die Ligamannschaft beendet die Saison mit zu vielen Niederlagen und wird als Vorletzter in die Kreisliga Kiel durchgereicht.

1989-1994: Die 1. Mannschaft spielt in der Kreisliga Kiel.

Die Mannschaften „Köpi„ und „Alter Berliner„ aus der Kieler Kneipenliga schließen sich uns an, der „Alte Berliner„ geht in den Reihen der Liga auf, der „FC Köpi„ startet als UT 3 und schafft nach mehreren Aufstiegen als nunmehr 2. Mannschaft den Sprung in die Kreisliga Kiel.

 

1994/1995: In dieser Saison spielt der Verein mit 2 Mannschaften in der Kreisliga Kiel. Zur Winterpause steht die 1ste Mannschaft an der Tabellenspitze, die 2te Mannschaft auf einem abstiegsgefährdeten Mittelfeldplatz. Aufgrund einer bisher unvergleichlichen Serie von Niederlagen steigt die Liga zum Saisonende aus der Kreisliga ab – und die Zweite unter ihrem Trainer Dieter Jeß läßt Sieg auf Sieg folgen, um am Ende in die Bezirksliga aufzusteigen. Die Zweite wird zur Ersten – und umgekehrt. Zweifelsfrei handelt es sich hierbei um eine der kurioseren Saisons, die der Verein in seiner langen Geschichte erleben durfte.

 

1997: Die Mannschaft „Aktivität Tanzdiele„ aus der Kneipenliga schließt sich unserem Verein an. Der Mannschaft gelingt bereits in ihrem zweiten Jahr die Meisterschaft in der B-Klasse und somit der Aufstieg in die A-Klasse. Der Name UT Twee wird zum Begriff.

 

1998/1999: Infolge der Auflösung der Bezirksklassen steigt die Liga als Tabellensiebter in die Kreisliga Kiel ab.

 

2002: Die Frauenmannschaft meldet sich leider vom offiziellen Spielbetrieb ab.

 

2005/2006: UT Dree wird Meister der C-Klasse. Aufgrund einer neuen Staffeleinteilung muß der Meister aber leider in der untersten Spielklasse verbleiben.

 

2012/2013: UT kann nach Schiedsrichterengpässen in den vergangenen Jahren endlich wieder eine Dritte Mannschaft melden. UT Dree gelingt direkt in der ersten Saison der Aufstieg aus der D- in die C-Klasse.